This post is also available in:

König Charles ist nicht über den Atlantik geflogen, um Donald Trump einen Strauß roter Rosen zu bringen.
Er ist hier, um die alte „besondere Beziehung“ zu bekräftigen, die London und Washington durch zwei Weltkriege, die NATO und das moderne Geheimdienstbündnis miteinander verbunden hat.
Selbst Kritiker wie Keir Starmer räumen ein, dass der Besuch symbolisch bedeutsam ist, denn er zeigt, dass das Vereinigte Königreich die USA nach wie vor als seinen wichtigsten strategischen Partner betrachtet, nicht Brüssel.
Aus einer America First-Perspektive ist das genau der Platz, an dem Großbritannien stehen sollte, wenn es Handel, Sicherheit und ernsthaften Einfluss in einer sehr rauen Welt anstrebt.
MAGA-Zweifel und woke Gesten
Viele MAGA-Wähler sehen diesen König als zu weich und zu woke, besonders angesichts seiner langen Geschichte der Annäherung an islamische Führungspersönlichkeiten, während er zur Verfolgung von Christen schwieg.
Diese Bedenken sind nicht eingebildet. Sie spiegeln eine westliche Elitenklasse wider, die sich für modische Anliegen und Religionen oft verbiegt, aber selten dieselbe öffentliche Leidenschaft zeigt, wenn Kirchen bombardiert oder Gläubige inhaftiert werden.
Dennoch besteht ein Unterschied darin, die Politik des Königs zu kritisieren, und so zu tun, als ob das Band zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA keine Bedeutung mehr hätte.
Eine kluge Trump-Bewegung kann beides gleichzeitig tun.
Reale Interessen: Flugzeugträger, Krisen und Verbündete
Während auf X über Fotos auf dem roten Teppich gestritten wird, dreht sich die reale Welt um Flugzeugträger vor dem Iran und sogar Gerüchte über US-Marineübungen vor der Küste Argentiniens.
Verbündete beobachten, wie Washington mit diesen Krisen umgeht, um zu entscheiden, ob die USA noch immer der Anker der freien Welt sind oder nur eine weitere laute Stimme im Raum.
Deshalb fliegen Könige, Premierminister und Präsidenten weiterhin nach Washington, auch wenn ihnen Trumps Stil missfällt.
Sie wissen, dass die besondere Beziehung auf Schiffen, Stützpunkten, Geheimdienstinformationen und Handel beruht, nicht auf den Gefühlen europäischer Kommentatoren, die in sozialen Medien um Likes kämpfen, auch wenn sie manchmal recht haben.
Ernsthafte Bündnisse überdauern schlechte Einschätzungen.
Antwort auf @jurgen_nauditt [Antwort auf: https://x.com/jurgen_nauditt/status/2048851287773724681]



