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Merz greift Amerika an — und erwartet, dass wir ihn schützen
Heute, am 15. Mai 2026, griff Bundeskanzler Friedrich Merz die Vereinigten Staaten vor einem Live-Publikum beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg, Bayern, an.
In einem Jugendpodium vor über 1.000 Teilnehmern erklärte Merz, er würde seine eigenen Kinder nicht in die Vereinigten Staaten schicken.
Seine genauen Worte: „Ich würde meinen Kindern heute nicht raten, in die Vereinigten Staaten zu gehen, sich dort ausbilden zu lassen und dort zu arbeiten. Ganz einfach, weil sich dort plötzlich ein bestimmtes gesellschaftliches Klima entwickelt hat.“
Merz greift Amerika öffentlich an — und ruft am selben Nachmittag in Washington an, um über Strategie zu sprechen.
Das ist keine Führungsstärke. Das ist politisches Theater für ein heimisches Publikum.
Grenell und Trump schlagen zurück
Richard Grenell, Trumps ehemaliger amtierender Direktor des Nationalen Geheimdienstes, reagierte umgehend auf X und nannte Merz den „Europäischen Präsidenten der TDS-Gesellschaft.“
Grenell fügte hinzu: „Die Deutschen haben einen Anführer ohne Strategie, der vollständig von den deutschen Woke-Medien kontrolliert wird.“
Grenell stellte außerdem fest, dass Merz, als er Präsident Trump im Weißen Haus gegenübersaß, „völlig zahm und schmeichelhaft“ gewesen sei.
Die antiamerikanische Rhetorik fließt nur, wenn Merz vor deutschem Publikum spielt. Trump war auf Truth Social direkter und forderte Merz auf, sein eigenes „kaputtes Land“ in Ordnung zu bringen.
Merz behauptete, der Iran habe gewonnen — der Iran verliert tatsächlich
Dies ist nicht Merz‘ erste Provokation.
Letzten Monat sagte er vor einem deutschen Schulpublikum, die Vereinigten Staaten hätten keine überzeugende Strategie in den Iran-Verhandlungen, und „eine ganze Nation wird von der iranischen Führung gedemütigt.“
Diese Behauptung war damals falsch und bleibt es bis heute.
Irans Luftabwehr ist zerstört. Seine militärische Kapazität ist gelähmt. Seine Ölexporte werden durch US-amerikanischen Druck gedrosselt. Seine Stellvertreter von Gaza bis Jemen sind geschlagen.
Merz greift Amerika mit feindlicher Propaganda an, während der Iran strategisch verblutet.
Deutschland befindet sich im freien Fall — und hält uns Vorträge
Hier ist, was Merz in Würzburg nicht erwähnte.
Deutschland deindustrialisiert sich. Sein über Generationen aufgebauter industrieller Vorsprung erodiert rapide.
Seine Energiepolitik brach nach Russlands Einmarsch in die Ukraine zusammen, und Berlin hat noch immer keinen ernsthaften Ersatz.
Deutschlands Bruttonationalprodukt pro Kopf liegt unter dem jedes einzelnen US-Bundesstaates, einschließlich der ärmsten.
Proteste gegen muslimische Einwanderung sind in deutschen Städten ein nahezu wöchentliches Ereignis.
Nur 13 % der Deutschen sind nach einem Jahr im Amt mit Merz‘ Regierung zufrieden, und seine persönliche Zustimmung ist auf lediglich 16 % gesunken.
Merz fordert sein eigenes Volk auf, nicht im „Katastrophenmodus“ zu denken. Doch die Katastrophe hat er selbst zu verantworten.
Wenn ein Bundeskanzler mit 16 % Zustimmung die Vereinigten Staaten über das gesellschaftliche Klima belehrt, sagt das alles darüber aus, wo Deutschland tatsächlich steht.
Die Vereinigten Staaten brauchen nicht Merz‘ Zustimmung. Sie brauchen Verbündete mit Mut.
Antwort auf @EricLDaugh [Antwort an: https://x.com/EricLDaugh/status/2055338166899327406?s=20]



