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Xi Jinping verbrachte acht Wochen damit, öffentlich abzulehnen, bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu helfen.
Als der Druck dann real wurde, rief er nicht das Weiße Haus an. Er rief Riad an.
Das allein zeigt, dass dies keine Machtdemonstration war. Es war Schadensbegrenzung eines Führers, der plötzlich verstand, dass Trumps Druckkampagne nicht länger theoretischer Natur war.
Die Billigöl-Falle
Das eigentliche Problem war nicht nur der Einnahmeverlust des Iran. Es war China, das zusehen musste, wie seine günstigste Ölquelle zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt unzuverlässig wurde.
Als der US-amerikanische Marinedruck dazu führte, dass Tanker umkehrten, war Peking gezwungen, die Kosten seiner starken Abhängigkeit von iranischen Lieferungen zu erkennen.
Xi konnte für Schlagzeilen posieren, musste aber dennoch die chinesischen Raffinerien am Laufen halten und verhindern, dass die Preise vor seinem Treffen mit Trump in Peking außer Kontrolle gerieten.
Die Medien haben das falsch verstanden
Deshalb wirkt die Erzählung „China warnt Amerika“ verkehrt. Eine echte Warnung sieht nicht aus wie ein eiliger Anruf bei einem der engsten regionalen Partner Trumps mit der Bitte, die normale Schifffahrt wieder aufzunehmen.
Sie sieht viel eher so aus, dass Peking stillschweigend einräumt, dass der amerikanische Einfluss in der Straße von Hormus dort trifft, wo es am meisten schmerzt: bei Energie, Timing und Glaubwürdigkeit.
Stärke verändert Kalkulationen.
Die Wahrheit besiegt die Propaganda letztendlich.
Antwort auf @Knesix
Antwort an https://x.com/Knesix/status/2047354497110843404?s=20



