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Eine historische Mission der Erdbebenhilfe für Venezuela
Am 24. Juni 2026 erschütterten zwei starke Erdbeben im Abstand von 39 Sekunden den Norden Venezuelas. Das erste hatte eine Stärke von 7,2. Das zweite, nur Sekunden später, erreichte eine Stärke von 7,5.
Beide Beben ereigneten sich in der Nähe von San Felipe und Morón, etwa 160 Kilometer westlich von Caracas.
Laut dem US Geological Survey (USGS) ist das Beben der Stärke 7,5 das stärkste, das Venezuela seit über 100 Jahren getroffen hat.
In Caracas und im Küstenstaat La Guaira stürzten Gebäude ein.
Die Zahl der Todesopfer ist bisher auf etwa 235 gestiegen, über 1.000 Menschen wurden verletzt und 157 werden noch vermisst. Mehr als 200 Menschen sind weiterhin unter den Trümmern von 250 eingestürzten oder beschädigten Gebäuden eingeschlossen.
Der Simón-Bolívar-Internationale Flughafen in Caracas wurde aufgrund von Strukturschäden geschlossen.
Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez rief den Ausnahmezustand aus, besuchte La Guaira persönlich, um die Rettungsoperationen zu koordinieren, und bestätigte, dass die intensiven Such- und Rettungsmaßnahmen darauf ausgerichtet sind, „die operative Entscheidungsfindung zu beschleunigen, um das Leben der Bevölkerung zu schützen.“
Die Vereinigten Staaten handeln schnell: Trump, Rubio und 150 Millionen Dollar
Die Reaktion der Vereinigten Staaten erfolgte unverzüglich.
In der Nacht des 24. Juni 2026 schrieb Präsident Trump auf Truth Social: „Die zwei schweren Erdbeben, die gerade das großartige Volk Venezuelas getroffen haben, sind beide von enormem Ausmaß und haben eine verheerende Zahl von Todesopfern hinterlassen. Die USA stehen bereit, willig und in der Lage zu helfen!“
Er bezeichnete die Venezolaner als „neue und großartige Freunde“, eine Formulierung, die unter Maduro undenkbar gewesen wäre.
Trump genehmigte 150 Millionen Dollar an humanitärer Hilfe.
Fünfzig Millionen Dollar gingen an Organisationen, die bereits in Venezuela tätig sind, darunter Samaritan’s Purse, Catholic Relief Services und das Welternährungsprogramm. Einhundert Millionen Dollar flossen in den gemeinsamen humanitären Fonds von UN OCHA.
Marco Rubio rief die amtierende Präsidentin Rodríguez persönlich an, um die Reaktion zu koordinieren und Solidarität zu bekunden.
Das US Southern Command (SOUTHCOM) entsandte das amphibische Transportschiff USS Fort Lauderdale (LPD 28), das Küstenkampfschiff USS Billings (LCS 15), C-17-Globemaster- und C-130-Hercules-Transportflugzeuge, Hubschrauber sowie Aufklärungsplattformen.
US-Marine-Generalmajor Kevin Jarrard wurde direkt nach Caracas entsandt, um den Einsatz des Pentagons zur Erdbebenhilfe für Venezuela vor Ort zu leiten.
Die städtischen Such- und Rettungsteams aus Fairfax und Los Angeles, die zu den erfahrensten der Welt zählen, wurden ebenfalls eingesetzt.
Ein diplomatisches Wunder: Delcy dankt Trump öffentlich
Der symbolisch bedeutsamste Moment dieser gesamten Krise hat nichts mit dem Erdbeben selbst zu tun.
Als die amtierende Präsidentin Rodríguez Präsident Trump und Marco Rubio namentlich öffentlich für ihre Unterstützung dankte, bezeichneten Analysten dies als „beispiellos“ und „unter der Regierung von Nicolás Maduro unvorstellbar.“
Im Jahr 2019 hatte Maduro amerikanische humanitäre Hilfe öffentlich als „Krümel von verfaultem und verseuchtem Essen“ abgelehnt und jede amerikanische Unterstützung zurückgewiesen, während Venezolaner hungerten.
Im Juni 2026 nimmt dieselbe venezolanische Regierung nicht nur amerikanische Hilfe an, sondern dankt dem amerikanischen Präsidenten öffentlich namentlich dafür.
Dieser Kontrast verdeutlicht in einem einzigen Moment, wie dramatisch sich Venezuelas politische Realität seit der Gefangennahme Maduros durch US-amerikanische Spezialkräfte zu Beginn dieses Jahres verändert hat.
Venezuelas zweijähriges Verbot von X wurde während der Krise ebenfalls teilweise aufgehoben, sodass die Bürger zum ersten Mal seit Jahren Zugang zur Plattform erhielten.
Eine Regierung, die einst US-amerikanische soziale Medien verboten und US-amerikanische Hilfe als vergiftetes Essen bezeichnet hatte, heißt nun US-amerikanische Kriegsschiffe und Rettungsteams willkommen.
Das ist nicht nur Erdbebenhilfe für Venezuela. Das ist eine geopolitische Transformation.
Was dies für Trumps Americas First-Strategie bedeutet
Diese Operation ist der erste große Test der Beziehung zwischen den USA und Venezuela nach Maduro.
Es ist auch die erste große humanitäre Mission, die vollständig vom neuen Büro für Katastrophen- und humanitäre Hilfe des Außenministeriums durchgeführt wird, nachdem Trump USAID aufgelöst und seine Aufgaben auf das Außenministerium übertragen hatte.
Unter der Leitung von Unterstaatssekretär Jeremy Lewin wird dieses Büro nun in einem der komplexesten Einsatzumfelder der westlichen Hemisphäre auf die Probe gestellt.
Spanien entsandte 54 Militärangehörige seiner Militärischen Notfalleinheit. Die UNO erklärte sich „vollständig mobilisiert.“ Koch José Andrés kündigte eine persönliche Spende von 1 Million Dollar für die Hilfsmaßnahmen an.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Lage aufmerksam.
Für Präsident Trump ist der Erfolg hier nicht nur humanitärer Natur. Er ist der strategische Beweis, dass America First in Lateinamerika echtes Engagement bedeutet und keine Abkehr.
Dasselbe Militär, das Maduro gefangen nahm, rettet nun die Menschen, die er zurückgelassen hat.
Das ist eine kraftvolle Botschaft, und die Welt schaut zu.



