China schikaniert eine argentinische Universität zum Schweigen – das wollten sie verbergen

Chinas Botschaft in Buenos Aires entsandte drei Diplomaten an die Universidad de Belgrano und erzwang damit die Absage einer Buchveranstaltung, die Peking kritisch gegenüberstand. US-Botschafter Lamelas hatte davor gewarnt, dass so etwas kommen würde. Peking griff ihn dafür an. Jetzt sehen wir, warum. China schikaniert Kritiker, und das im Hinterhof der Vereinigten Staaten.

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Haupteingang des Gebäudes der Universidad de Belgrano in Buenos Aires, der argentinischen Universität, die 2026 von der chinesischen Botschaft unter Druck gesetzt wurde.
Universidad de Belgrano, Buenos Aires: Unter Druck gesetzt von Chinas Botschaft.

China schikaniert eine Universität in Argentinien zum Schweigen

Infobae berichtete am 6. Mai 2026, dass Chinas Botschaft in Buenos Aires, unter der Leitung von Botschafter Wang Wei, drei Diplomaten entsandte, um die Universidad de Belgrano physisch unter Druck zu setzen und eine Buchpräsentation vom 29. April zu annullieren.

Das Buch „China: The Communicational Seduction to Normalize a Regime“ des Autors Roberto Iglesias legte Pekings sorgfältig konstruierte Propagandamaschinerie offen, die darauf ausgelegt ist, eine brutale Autokratie als normal erscheinen zu lassen.

Die Reaktion der Botschaft selbst bewies jedes einzelne Kapitel.

Pekings schärfste Waffe: die Verbindungen kappen

Die Drohung war präzise und gezielt.

Chinesische Diplomaten warnten die Universitätsleitung, dass alle institutionellen Beziehungen gekappt würden, sollte die Veranstaltung stattfinden. Die Universität gab nach.

Das ist keine Kulturdiplomatie. Das ist wirtschaftlicher Zwang im Gewand des Protokolls, was Experten als „Sharp Power“ bezeichnen. Peking fördert nicht nur seine eigene Erzählung.

Es zerstört auch konkurrierende.

Dasselbe Vorgehen zeigte sich in Indonesien, wo Chinas Botschaft lokale Handlanger mobilisierte, um beim Erscheinen in Jakarta Exemplare des Buches eines uigurischen Wissenschaftlers zu verbrennen.

Heute Buenos Aires. Morgen Ihre Stadt.

Die Vereinigten Staaten müssen engagiert bleiben

US-Botschafter in Argentinien Peter Lamelas hatte davor gewarnt, dass dies kommen würde.

Seine genauen Worte: „Es ist ein kommunistisches, staatlich kontrolliertes System, das diese Kontrolle nutzt, um Informationen und Menschen zu steuern.“

Peking griff ihn öffentlich dafür an, dass er es aussprach. Jetzt sehen wir genau, warum.

Das Kulturbüro Taiwans war Mitveranstalter der abgesagten Veranstaltung, was Peking in Rage versetzte.

Präsident Trump und Marco Rubio haben Lateinamerika zu Recht als eine entscheidende Front identifiziert.

China ist kein Handelspartner. Es ist ein autoritäres Regime, das das freie Denken in unserer eigenen Hemisphäre demontiert.

Wie uns Sprüche 29,2 in Erinnerung ruft: wenn aber der Gottlose herrscht, seufzt das Volk.

Die Wahrheit besiegt die Propaganda am Ende.